Transparenz-Erklärung (KI)
Transparenzerklärung von Maya Mond zum Einsatz von KI und Open Source, Selbstbestimmung und der Synthese aus Multimedia und Kunst.
Vom Chaos zur Form: Freie Software, KI und die Magie unkommerzieller Kunst
Wir leben in einer digitalen Welt, die von zwei mächtigen Strömungen geprägt wird: der omnipräsenten Überwachung auf der einen Seite und der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz auf der anderen. Auf dieser Website verfolge ich einen klaren Gegenentwurf. Diese Seite ist meine persönliche Deklaration – eine Offenlegung darüber, wie ich Technologie nutze, warum mir freie Software ein Herzensanliegen ist und wie künstliche Intelligenz mir hilft, mein inneres Chaos in erlebbare Erfahrungen zu verwandeln.
Digitale Philosophie: Freiheit, Transparenz und Selbstbestimmung
Der digitale Raum als schützenswerte Sphäre
Niemand sollte im Internet verfolgt werden. Genauso wenig wie in der analogen Welt. Aus dieser tiefen Überzeugung heraus verzichtet diese Website externe Tracking-Cookies, Analyse-Pixel oder sonstige Überwachungswerkzeuge. Der Schutz der digitalen Privatsphäre ist für mich kein lästiges Abhakfeld, sondern ein Grundrecht und ein Zeichen des Respekts gegenüber allen Menschen, die sich auf meine Inhalte einlassen. Wahrscheinlich wird irgendwann ein internes und datenschutzfreundliches Statistik-Tool kommen. Einfach, weil ich neugierig bin, wer hier so vorbei kommt und ob euch die Inhalte gefallen.
Freie Software als digitales Fundament
Mein gesamtes digitales Schaffen ruht auf dem Fundament von freier und quelloffener Software (FOSS). Das Betriebssystem Linux bildet die stabile Basis meiner täglichen Arbeit. Freie Software steht für digitale Souveränität, Transparenz und die Freiheit, Werkzeuge zu verstehen, zu verändern und zu teilen.
In meiner kreativen Werkstatt kommen spezialisierte Werkzeuge zum Einsatz: GIMP für die visuelle Bearbeitung, ComfyUI für die Steuerung komplexer generativer Bildprozesse sowie Werkzeuge wie Vim für das Verfassen von Code und Texten. Diese Programme sind mehr als blosse Hilfsmittel; sie sind Ausdruck einer Geisteshaltung, die digitale Freiheit über proprietäre Konsumgüter stellt.
Transparenzerklärung nach EU AI Act (Art. 50)
Der Katalysator für den eigenen Geist
Ohne den Einsatz von künstlicher Intelligenz wäre mein oft unstrukturierter, wirrer Verstand nicht in der Lage gewesen – oder hätte schlicht nicht den Mut aufgebracht – diese Inhalte in dieser Form zu verfassen und mit der Öffentlichkeit zu teilen.
Es ist mir jedoch essenziell festzuhalten: Die Ideen, Gedanken und Konzepte stammen zu 100 Prozent aus meinem eigenen Geist. Die KI dient mir nicht als Erfinderin von Inhalten, sondern als Katalysator und Strukturierungs-Werkzeug. Sie nimmt lose, unstrukturierte Gedankengänge auf und hilft mir, ihnen eine geordnete, lesbare Architektur zu verleihen. Ohne mich in der Formuliereung zu verlieren und beim Beheben von Rechtschreibfehlern zu verzweifeln. Jeder Text wird von mir persönlich überarbeitet, verfeinert und kuratiert, bevor er veröffentlicht wird. Es entsteht kein automatisierter Massencontent ("AI Slop"), sondern eine bewusste Veredelung meiner eigenen Gedankenwelt.
Visuelle Medien und die Natur der Synthese
Ein grosser Teil der auf dieser Website gezeigten Bilder entsteht unter Verwendung generativer KI-Werkzeuge (wie ComfyUI), die ich durch eigene Prompt-Arbeit und anschliessende manuelle Bearbeitung steuere. Gemäss den Vorgaben des EU AI Act deklariere ich diese Werke hiermit als synthetisch erzeugte oder als wesentlich bearbeitete Medien.
Gleichzeitig gibt es auf dieser Seite zahlreiche Inhalte und Bilder, die völlig ohne den Einsatz von KI geschaffen wurden. Die KI ist ein Werkzeug unter vielen in meinem Baukasten.
Von der Multimedia-Entwicklung zur reinen Kunst
Eigeninitiative und Freiheit von kommerziellem Zwang
Ich blicke auf eine lange und intensive Karriere als Multimedia- und Web-Entwicklerin zurück. In dieser Zeit habe ich unzählige digitale Systeme konzipiert, entwickelt und programmiert. Heute habe ich für mich eine zentrale Erkenntnis gewonnen:
Multimedia-Entwicklung und das Schreiben von Open-Source-Software werden genau in dem Moment zu reiner Kunst, in dem sie eigeninitiiert entstehen und frei von jeglichem kommerziellen Zwang sind.
Wenn ein Stück Code, ein digitales Bild oder eine interaktive Anwendung nicht erschaffen wird, um einen Markt zu bedienen oder einen Ertrag zu erwirtschaften, sondern aus dem reinen inneren Antrieb der Schöpfung heraus – dann ist es Kunst. Sowohl die eigeninitiierten Multimedia-Projekte als auch die freie Software, die ich im Laufe der Jahre geschrieben habe, tragen diese künstlerische DNA in sich.
Mittlerweile bin ich nicht mehr darauf angewiesen, meine Zeit zwanghaft in Projekte zu investieren, die einen monetären Ertrag versprechen. Ich bin schon so oft angelogen worden. Ganz schlimm: Meistens von mir selbst.
Gereift ist auch die Einstellung, dass Funktion nicht vor Form kommen muss und ich Systeme schaffen darf, die nur für mich sind.
Diese Website ist der Raum, in dem jenes – das ich Kunst nenne – existieren darf.
Und hier noch eine Liste von relevanten Werkzeugen



